Flughafen Zwischenstopps

Als Person, die oft durch die Welt reist und entsprechend viel fliegt, habe ich die einzigartige Chance, neue Orte und Plätze zu erkunden. Bei manchen Verbindungen wird ein direkter Flug leider gar nicht angeboten, da ist der Zwischenstopp dann unabdingbar. Wie verbringe ich also die Zeit?

Sendai airport

‚Sendai Airport‘ – Flickr via pelican (CC BY-SA 2.0)

Fliegen ist einfach großartig. Schon am Flughafen vor der Abreise macht sich bei mir ein Gefühl der Vorfreude breit, wenn ich nicht gerade unter Zeitdruck stehe. Denn mit das Wissen, zu einem anderen Ort aufzubrechen, lasse ich meinen Alltag hinter mir. Die Welt ist ein Stück weit kleiner geworden, seit wir mit dem Flugzeug an alle Ecken des Globus gelangen können, neue Kulturen kennenlernen und Kontakte auf allen Kontinenten aufrechterhalten. 

Generelle Probleme

Natürlich gibt es auch Schattenseiten, wie die Konsequenzen für die Umwelt, was früher oder später neue Technologien im Luftverkehr erfordern wird. Doch haben wir Reisende noch andere Probleme. Ich habe es schon erlebt, dass es an Flughäfen beim Check-in zu langen Warteschlangen kommt, besonders wenn es sich um populäre Reiseziele in Tourismusländern handelt. Dazu kommen die Wartezeiten am Flughafen selbst. Am zeitintensivsten sind jedoch Zwischenlandungen in Städten, wo man auf das nächste Flugzeug warten muss. Daher versuche ich, mit meinem Handgepäck immer richtig vorbereitet zu sein, um die Wartezeit angenehmer zu gestalten. Doch dann frage ich mich, was ich gegen die Langeweile unternehmen kann? Reines Nichtstun geht gegen meine Natur. Vor dem Zeitalter des Internets nahmen Fluggäste Bücher mit oder befassten sich mit ausgelegten Zeitschriften im Flughafen. Doch heute?

E-Reader
Anstelle von echten Büchern bieten sich durch das digitale Zeitalter viele andere Optionen, darunter E-Reader wie z. B. den Kindle, über die wir die gewünschten Bücher kaufen und sofort mit dem Lesen anfangen können. Das Gute daran ist, dass diese Technologie augenschonend ist, da das Gerät echte Tinte benutzt, die Seite für Seite neu arrangiert wird. Zusätzlich gibt es eine Hintergrundbeleuchtung, weswegen E-Reader optimal sind, um Zeit an Flughäfen oder im Flugzeug rumzubekommen.

Elektronische Magazine

Die normalen Printmedien werden immer unbeliebter, da das Internet die Druckvarianten ins Abseits drängt, doch frage ich mich, ob digitale Magazine sich bei der Vielfalt überhaupt im Internet durchsetzen können. Sie sind absolut im Stil der Print-Medien gehalten und praktisch ins Internet konvertierte Versionen. Seit 2010 wächst der Anteil des Marktes jedoch weiter an, auf Internetplattformen kann jeder bequem auf alle Inhalte zugreifen und sie auch speichern. Somit kann man schon von zu Hause aus Artikel herunterladen und dann am Flughafen oder im Flieger lesen. Eine interessante, und kompakte Alternative zu Printmedien.

Mobile Anwendungen

Ich benutze sie, genau wie die meisten Menschen auch: Apps. Besonders reizvoll sind hier natürlich Spiele, die es in allen möglichen Genres gibt. Mobile Games sind  kompakt gehalten und auf das Erlebnis auf Smartphones oder Tablets abgestimmt. Manche Spiele sind offline verfügbar, wie z. B. Candy Crush, und daher auch im Flieger spielbar. Andere Apps verlangen eine Internetverbindung, was bedeutet, dass ich nur bei einem Zwischenstopp online gehen kann. Dies gilt für Browsergames sowie auch Casinospiele. Diese bieten Nutzern alle möglichen beliebten Spiele an, sei es Roulette, ein Slot oder auch Poker. Die mobilen Versionen unterscheiden sich aber natürlich von ihren Desktop-Pendants, gerade was die Komplexität angeht, und sind auf eine einfache Spieleerfahrung ausgelegt. Gerade bei Slots finde ich das ideal, um die Zeit am Flughafen zu überbrücken, um mich mit Spielen online abzulenken. Oder ich stöbere durch Apps, schaue Videos und halte meine Freunde auf dem Laufenden. Die Optionen sind so vielfältig, da bin ich froh, im 21. Jahrhundert zu reisen.

Airplanes

‚Airplanes‘ – Flickr via Jason O’Halloran (CC BY-SA 2.0)

Am Flughafen

Auf dem Flug selber kann ich zwar nicht online gehen, kann aber immerhin vorher heruntergeladene Dateien aufrufen und nutzen. Heutzutage bieten viele Airlines auch On-Board-Services wie Fernseher oder Musik an. Auch am Flughafen muss ich natürlich erst einmal eine WLan-Verbindung finden. Manche sind mit einem kostenlosen Netz ausgestattet, das man benutzen kann, doch sollte man sich vor Verbindungen hüten, die nach Telefonnummern verlangen, da hier oft kostenpflichtige Angebote dahinterstecken. Viele Cafés besitzen jedoch ebenfalls eine eigene Verbindung, wenn man eine Kleinigkeit gekauft hat. Alle technischen Geräte brauchen Strom und Steckdosen zu finden ist manchmal gar nicht so einfach. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie meistens in den Wartehallen versteckt sind.

Mit der richtigen Vorbereitung und der passenden Unterhaltung kann man sich das Warten ohne Probleme so angenehm wie möglich machen. Dann verfliegt die Zeit wirklich wie im Fluge.

Peaky Blinders – Gangs of Birmingham

Endlich habe ich wieder eine Serie gefunden, die ich von einfach genial finde: Peaky Blinders – Gangs of Birmingham! Und die Besetzung ist schon mal extrem gelungen. Cillian Murphy spielt den Anführer der Peaky Blinders Thomas „Tommy“ Shelby, Sam Neill den „Copper“ Chester Campbell und ab Staffel 2 beehrt auch Tom Hardy als Alfie Solomons die Gangster Serie. Auch wenn Tom Hardy nur eine Nebenrolle im Plot spielt, so ist er definitiv mein Lieblingscharakter 😀

Wer die Serie nicht kennt, hier ein kleiner Trailer zur ersten Staffel, ohne dass ihr zuviel erfährt was in der zweiten und dritten Staffel passiert.

Ich habe jetzt endlich alle drei Staffel geschafft und freue mich schon riesig auf die 4. Staffel der Peaky Blinders. Der Cliffhanger war echt heftig, bin gespannt, wie es da weitergehen wird. Habe Peaky Blinders übrigens auf Englisch angeschaut, was aber echt eine Herausforderung war. Ohne Untertiteln war da nix möglich 😉

Wer die Serie nicht kennt und auf Gangster Serien steht, sollte Peaky Blinders definitiv mal anschauen. Ist ein wenig Ray Donovan in den 20er Jahren 😉 Prädikat extremst empfehlenswert!

Goooood bye Neuseeland

Am Ende eines jeden Abenteuers fängt ein neues an. Kaum bin ich zurück aus Neuseeland, wo ich die letzten 3 Monate ein Mini-Sabbatical eingelegt habe, so fängt im gleichen Moment ein neues an, denn hiermit starte ich meinen eigenen kleinen Blog hier auf oldigor.de 🙂

Neuseeland war wirklich super, ich habe unheimlich viele tolle Menschen kennengelent, die sich in NZ auch eine kleine Auszeit gegönnt haben. Viele sehr junge Menschen, die gerade ein wenig die Welt bereisen wollen aber auch einige ältere Semester, die so wie ich mal Abstand zum grauen Alltag in der Heimat brauchten. Eine besonders liebe Person ist die Dani, die ich auf meiner Tour durch NZ ein wenig begeleitet habe, die in einer juristischen Abteilung eines Großkonzerns gearbeitet hat und echt schon ausgebrannt war. Aber nach einigen Monaten in Melbourne / Australien und in Neuseeland, hat sie sich merklich gut erholt. Während ich diese Zeilen schon von Deutschland aus schreibe, ist sie wieder zurück nach Australien, wo sie jetzt ihr Freund besuchen gekommen ist. Gemeinsam werden die beiden die Westküste Australiens bereisen und sicher eine tolle Zeit haben. Beneide da die Dani wirklich sehr..

Mit meinem Blog Oldigor.de will ich über dies und jenes schreiben, seichte Themen anschneiden und bissi meinen Mitteilungsdrang von Facebook zurück auf einen Blog bringen. Habe früher 2010-2013 auf einem WordPress.com Blog fleissig gebloggt, dann aber alles gelöscht und dann praktisch „umgezogen“ auf Facebook und Twitter. War irgendwie alles einfacher und schneller. Jetzt kommt der Trend zurück auf die Blogging Plattform und ja, mal sehen wie das wird.

Vielleicht verirrt sich ja der eine oder andere alte Leser von mir auf meinen Blog. Würde mich freuen!

Liebe Grüße aus Hamburg
Euer Oldigor